Engagement und Begeisterung ungebrochen

Der Sportkreis Fulda-Hünfeld war Gastgeber der zweiten Regionalversammlung der Sport-Coaches der Sportkreise Fulda-Hünfeld und Vogelsberg in der Germanenklause des FSV Germania 09 e.V. Fulda. Gemeinsam mit den Verantwortlichen der Städte und Gemeinden, zahlreichen Vertretern von Sportvereinen sowie einigen kommunalen Politikern beschäftigte man sich mit aktuellen Fragestellungen der Flüchtlingsthematik.

 

Der Vorsitzende des Sportkreises Fulda-Hünfeld e.V., Hein-Peter Möller betonte in seiner Begrüßung, dass die Herausforderung  der Betreuung und Integration von Flüchtlingen ohne die Sportvereine vor Ort nicht möglich ist. Er dankte dem Land Hessen für die finanziellen Zuwendungen und der Sportjugend Hessen für die programmatische Unterstützung der Sportkreise Fulda-Hünfeld und Vogelsberg. Besonders lobte er die Arbeit der beiden Sportkoordinatoren Günter Stiebig, Vogelsberg, und Harald Piaskowski, Fulda-Hünfeld, der auch die Veranstaltung organisierte. Möller betonte: „Ohne die beiden hätte die Umsetzung des Programms Sport und Flüchtlinge gerade in Osthessen nicht einen so großen Erfolg gehabt“.

 

„Harald ist der richtige Mann für diese Arbeit“ stellte das Magistratsmitglied der Stadt Fulda, Lothar Plappert, treffend fest und verglich die Situation mit der Herausforderung der Gesellschaft nach der Grenzöffnung des Jahres 1989. In beiden Situationen trafen völlig andere Strukturen aufeinander. Sport sei heute wie damals ein wichtiger Betrag zur Integration.

 

Markus Wehenkel von der Sportjugend Hessen zog ein Zwischenfazit des Landesprogramms „Sport und Flüchtlinge 2017“ der Landesregierung. Die gute Nachricht vorweg: Er geht davon aus, dass das Förderprogramms in 2018 fortgesetzt wird. Es bedarf noch der Verabschiedung des Haushalts 2018 durch den Hessischen Landtag. Wehenkel wies darauf hin, dass die Gelder bis 31.12.2017 zu verwenden sind. Die Verwendungsnachweise sind bis zum 31.03.2018 den Gemeinden vorzulegen.

 

Das Bewilligungsvolumen 2017 beträgt über 1,7 Mio. Euro, 243 Städte und Gemeinden haben teilgenommen, 320 Sport-Coaches sind in ganz Hessen aktiv. Der Sportkreis Fulda-Hünfeld ist mit 10 Kommunen und 10 Sport-Coaches dabei, der Sportkreis Vogelsberg mit 9 Sport-Coaches in 8 Kommunen aktiv.

 

Circa 6.900 Geflüchtete konnten in Sportprojekte involviert werden, die in weiteren integrativen Angeboten wie Sprachkurse, Kinderbetreuung oder Begegnungscafés eingebunden waren. Die Angebote umfassten fast alle Sportarten wie Fußball, Handball, Volleyball, Basketball, Turnen, Leichtathletik und diverse Kampfsportarten. Aber auch Angebote für Rückenschule, Schwimmen und Radfahren sind vertreten. Die Sport-Coaches in Hessen sind im Alter von 17 bis 79 Jahre alt, Durchschnittsalter 50. Sie kommen meist aus dem Umfeld der Sportvereine und sind darüber hinaus wichtige Personen im öffentlichen Leben der Gemeinden. Dies sei auch wichtig, da dieser Personenkreis in der Lage ist, aufgrund ihrer guten Verbindungen Möglichkeiten der Unterstützung zu generieren. Auch schaffen sie wichtige Kontakte und helfen so die Flüchtlinge zu integrieren. Gleichwohl erfahren diese auch Ablehnung in Teilen der Bevölkerung.

 

Alle Sport-Coaches der Sportkreise Fulda-Hünfeld und Vogelsberg stellten sich und ihre Projekte dem Plenum vor. Es fand ein reger Austausch von Informationen statt, in welchem aber auch kritische Gedanken geäußert wurden. Die anfängliche Begeisterung der Flüchtlinge für den gemeinsamen Sport ließ teilweise nach. Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit sind verbesserungswürdig. Ein gut organisiertes Vereinsleben, wo jedes Vereinsmitglied in der Gemeinschaft Verantwortung übernehmen sollte, ist den Flüchtlingen in ihren Heimatländern unbekannt. Meist bleiben die Flüchtlinge deshalb unter sich.

 

Die Integration der geflüchteten in die Vereine wird wohl eines der wichtigen Ziele der künftigen Arbeit der Sport-Coaches sein. Harald Piaskowski war es in seinem Schlusswort vorbehalten, die hoch motivierten Sport-Coaches, Vereinsvertreter und Programmverantwortlichen der Kommunen positiv gestimmt in die künftigen Aufgaben zu entlassen.

 

171107_Regionaltagung_Sportcoaches_51_Gruppe_Fulda_Hünfeld:

Regionalversammlung der Sport-Coaches, von links: Sportkreisvorsitzender Hein-Peter Möller, Markus Wehenkel von der Sportjugend, Lothar Plappert, Magistratsmitglied Stadt Fulda, rechts: Günther Stiebig Sportkoordinator Sportkreis Vogelsberg und Harald Piaskowski, 5. von rechts, Sportkoordinator Sportkreis Fulda Hünfeld

 

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Regionalversammlung der Sport-Coaches, Sportkreis Vogelsberg, 2. von rechts,  Günther Stiebig Sportkoordinator Sportkreis Vogelsberg,  rechts Markus Wehenkel von der Sportjugend

 

 

Text und Foto: Bernhard Golbach

 

 

www.sportkreis-fulda-huenfeld.de

www.sportkreis-vogelsberg.de

www.landessportbund-hessen.de

 

 

Auch bei der diesjährigen Herbstmesse in Alsfeld war der Sportkreis Vogelsberg wieder mit einem Stand vertreten. Angeschlossen hatte sich der neue Schützenbezirk Vogelsberg und war mit einer Lichtgewehranlage mit auf dem Stand des Sportkreises präsent.

Der Sportkreisvorsitzende des Sportkreises Vogelsberg, Werner Eifert, nutzte die Veranstaltung und hat 10 Vereinen aus dem Sportkreis eingeladen um die Bewilligung von Anträgen zur Förderung von Baumaßnahmen oder langlebigen Sportgeräten, mit einer Gesamtsumme von knapp über 18.500 Euro zu überreichen. Der Einladung waren, bis auf einen Verein, alle gefolgt. Gemeinsam mit Heidi Stein, ebenfalls vom Sportkreisvorstand, begrüßte er die Vereinsvertreter und berichtete kurz über weitere Fördermöglichkeiten für Sportvereine. Schade sei, dass sehr wenige Vereine im Vogelsberg von der angebotenen Förderung durch den Landessportbund Hessen Gebrauch machen würden. So stehen z.Zt. über 1 Millionen Euro an Fördergelder bereit, die von den Vereinen nicht in Anspruch genommen würden.

Für Baumaßnahmen bekamen drei Vereine Förderungen. Zum einen der Schützenverein 1975 Heidelbach e.V. für die Sanierung der Schießanlage. Ebenfalls ein Schützenverein, der Schützenverein 1923 Ober-Breidenbach e.V., bekam einen Zuschuss für die notwendige Erneuerung der Lüftungsanlage. Der SV Rot-Weiß Ruhlkirchen 1927 e.V. erhielt die Förderung für Ballfangnetze.

Gleich sieben Vereine erhielten eine Förderung für langlebige Sportgeräte. Die Turn- und Sportgemeinschaft 1956 e.V. Merlau, zur Anschaffung eines neuen Rasenmähers. Der Schützenverein 1925 e.V. Lingelbach konnte die Bewilligung für neue Sportgeräte freudig entgegennehmen. Ebenfalls neue Sportgeräte anschaffen, will der Schützenverein Merlau 1957 e.V. und bekam die Bewilligung zur Förderung dieser übereicht. Der Schützenverein 1923 Ober-Breidenbach e.V. möchte, neben dem Bau einer neuen Lüftungsanlage, auch eine neue Pistole kaufen, wo sie ebenfalls eine Bezuschussung beantragt und genehmigt bekommen haben. Neue Tore möchte der Sportverein 1928 Ruppertenrod e.V., der seinen 1. Vorsitzenden zum Entgegennehmen der Förderung geschickt hatte, anschaffen. Der Kampfsportverein Tiger and Dragon aus Alsfeld möchte neue Schützer für die Kampfsportler anschaffen. Zu guter Letzt erhielt der Turn- und Sportverein 1906 Grebenhain e.V. die Bewilligung der Förderung. Sie möchten neue Tore und einen neuen Rasenmäher anschaffen.

Alle Vereine nahmen die finanzielle Unterstützung freudig entgegen und sind froh, dass es diese Fördermöglichkeit gibt.

Falls auch Sie Fragen zu Fördermöglichkeiten von Baumaßnahmen oder langlebigen Sportgeräten für Ihren Verein haben, freut sich der Sportkreis Vogelsberg sehr, wenn Sie mit uns in Kontakt treten: Servicestelle Sport, Färbergasse 2, 36304 Alsfeld, Mo & Mi 9-12 Uhr, Fr 14-18 Uhr, Tel. 06631 707 9815, E-Mail: service@sportkreis-vogelsberg.de

 

Verfasser: Daniela Schäfer

Bild: Daniela Schäfer

Gemeinsam den Sport in der Region stärken

ALSFELD (ol). Mehr Geld für die Vogelsberger Sportvereine: Landrat Manfred Görig hat angekündigt, dass das Förderprogramm des Kreises noch ausgeweitet werden soll. Erst im vergangenen Jahr war die Pauschale für Vereine von drei Euro pro jugendlichem Mitglied auf sechs Euro angehoben worden, teilte der Kreis in einer Pressemitteilung mit.

„Wir wollen das noch weiter nach vorne bringen“, unterstrich der Landrat und stellte in Aussicht, „dass der Betrag zweistellig werden wird“. Der Rahmen, eine solche Nachricht bekannt zu geben, hätte passender nicht sein können: beim „Tag der offenen Tür“ der Servicestelle Sport des Sportkreises Vogelsberg. Diese Geschäftsstelle sei bekanntlich schon seit mehreren Wochen in der Kreisverwaltung  angesiedelt – und zwar im selben Gebäude wie das Amt für Finanzen und Kassenwesen, das eben auch für Sportförderung zuständig sei.

„Gemeinsam etwas für die Region entwickeln“

Von der gelungenen Zusammenarbeit beider Institutionen konnten sich nun Ehrengäste und Vertreter von Sportvereinen beim „Tag der offenen Tür“ überzeugen. „Ein Anfang ist gemacht“, meinte Landrat Görig und zeigte sich überzeugt, dass man auch beim Sportentwicklungsplan „zu einer guten Lösung kommen wird“. Mit im Boot sind dabei auch die Städte und Gemeinden des Kreises. „Wir wollen schließlich wissen: Was will die Bevölkerung? Was wollen die Vereine? Was will die Jugend?“, machte der Landrat den Ansatz deutlich. Klar sei, dass sich etwas verändern müsse. „Es gibt schon längst nicht mehr in jedem Dorf einen Fußballverein, so wie das früher war.“ Die Interessen hätten sich verändert. Daher müsse überlegt werden, welche Bereiche welchen Bedarf haben. „Wir müssen gemeinsam etwas für die Region entwickeln. Es macht keinen Sinn, wenn jede Gemeinde ihr eigenes Spiel spielt.“

Gemeinsame Entwicklung  – die findet ganz konkret im „Haus des Sports“ in der Färbergasse statt. Tür an Tür arbeiten  dort der Vogelsbergkreis und der Sportkreis zusammen, freute sich Sportkreisvorsitzender Werner Eifert. Vorteil für die Vereine: kurze Wege. Vereinsvertreter, die Zuschüsse für eine Anschaffung beantragen wollen, müssen von der Sportkreis-Geschäftsstelle nur eine Tür weiter zur Sportförderung des Vogelsbergkreises gehen. Einige Vereinsvertreter nutzten diese Möglichkeit direkt während der Veranstaltung und informierten sich bei den Mitarbeiterinnen von Sportkreis und Vogelsbergkreis, Annegret Hamel und Elisa Amerschläger, über Fördermöglichkeiten für anstehende Projekte.

 

Quelle:https://www.oberhessen-live.de/2017/07/08/gemeinsam-den-sport-in-der-region-staerken/

WIESBADEN (ws). „Das Sportland Hessen bewegt“ war das Motto des „Abends des Sports 2017“ am 28.Juni  im Hessischen Landtag in Wiesbaden. Die Gastgeber Norbert Kartmann, Landtagspräsident und neuerdings auch Präsident des Hessischen Turnverbandes, sowie Ministerpräsident Volker Bouffier, im Basketball einstmals Jugendnationalspieler, hatten Breitensport und Ehrenamt in den Mittelpunkt der Veranstaltung gestellt.

Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Kurt Wiegel nutzten auch Sportfunktionäre aus dem Vogelsberg die Möglichkeiten zu Begegnung und Meinungsaustausch, an der Spitze Sportkreisvorsitzender Werner Eifert. Sogar der ehemalige Leiter der Polizeistation Lauterbach, Polizeidirektor i.R. Erwin Maisch besuchte die Veranstaltung (Bildmitte). Über den Tellerrand des Sports hinaus wurden dabei auch Kontakte in andere Bereiche geknüpft, beispielsweise zur Landeszentrale für politische Bildung oder zu Experten in der Schulpolitik. Bildungspolitik war beispielsweise Thema einer Gesprächsrunde mit Werner Eifert, Kurt Wiegel, dem bildungspolitischen Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag, Armin Schwarz (selbst aktiver Sportler), und Oberstudienrätin Frauke Guntrum (aktive Badmintonspielerin).

 

Über 120 Kinder schauten sich „Die Schöne und das Biest“ im Alsfelder Kinocenter an

Nach einigen Vorbereitungen konnte die Schützenjugend Alsfeld, der Kreisjugendring-, und die Sportjugend Vogelsberg mit ihren Vertretern Klaus Schröder, Daniela Schäfer und Stefan Rinke als Veranstalter, jetzt über 120 Kinder, Jugendliche und deren Betreuer zu einem Filmnachmittag im Kinocenter in Alsfeld begrüßen.
Die Mühe, extra für die Veranstaltung Postkarten als Werbematerial zu entwerfen und an fast 500 Vereine im Vogelsberg zu schicken, hatte sich durchaus gelohnt. Das Angebot wurde von zahlreichen Vereinen angenommen. Die Schlange an der Popcorn und Getränke-Ausgabe war nahezu unendlich, bis jeder mit seinem errungenen Verzehr in den Kinosaal vordringen konnte. Wenn man so in die Runde schaute, konnte man feststellen, dass die Kleinsten die größten Popcorn-Eimer ergattert hatten und damit bis über beide Ohren strahlten. Die Jugendlichen der Feuerwehr, des Schwimmvereins, der Sportschützen und des Reitvereins aus den unterschiedlichsten Orten waren gekommen. Um dem Vereinsnachwuchs einmal eine andere Aktivität bieten zu können, bot sich der Kinofilm nahezu an. Die Teilnehmerzahl war zufriedenstellend, jedoch für die Veranstalter noch ausbaufähig. „Da ist noch Luft nach oben, da fehlen noch einige Jugendliche aus den Vereinen, die Jugendarbeit anbieten und diese Aktion nicht wahrgenommen haben“ , so die Veranstalter.  Mit einem geringen Unkostenbeitrag von lediglich 5 Euro, für den Eintritt und ein Getränk, bedankten sich die Veranstalter bei allen aktiven Sportlern und dessen Trainier und Betreuer für die vielfache und ehrenamtliche Tätigkeit in den Vereinen. Gerade der Kreisjugendring Vogelsberg steht hinter der Jugendarbeit und fördert Aktionen jeglicher Art. Natürlich hat der Kreisjugendring auch die Kinoveranstaltung finanziell erheblich unterstützt. Bedauerlicherweise  seien keine Erwachsenen aus den jeweiligen Vorständen der Veranstalter vor Ort gewesen, um sich einmal ein Bild von der Aktion machen zu können. Die Verantwortlichen, welche den Kinonachmittag geplant haben, werden die positive Resonanz mit Sicherheit ihren Vorstandsmitgliedern unterbreiten.
Gezeigt wurde an dem Nachmittag „Die Schöne und das Biest“ in 3 D, der von den Besuchern als gut bewertet wurde. Alle, von Jung bis Alt hatten ihren Spaß und konnten den Alltag für ein paar Stunden durchaus einmal vergessen.
Erster Vorsitzender des Kreisjugendring, Klaus Schröder, war natürlich bei der Aktion dabei und machte sich ein Bild von dem „Gewusel“ in den Kinoreihen. Er bestätigte die Veranstaltung mit einer sehr guten Atmosphäre, sowie als eine brillante Idee. Die Zusammenarbeit der drei Organisationen läuft hervorragend. Letztendlich würden sich die Veranstalter über ein Feedback der Vereine, sowie Ideen, und Wünsche für weitere Veranstaltungen unter schuetzenjugend-alsfeld@gmx.de freuen. Dann könne eine gleichartige Aktion im nächsten Jahr auf jeden Fall noch einmal geplant und durchgeführt werden. Die nächste geplante Veranstaltung findet am 17. Juni statt. Da möchte der Kreisjugendring zu einer Tagesfahrt in den Freizeitpark „Holiday Park“ einladen. Auch dazu sind wieder alle Jugendliche aufgerufen, mitzumachen. Die Anmeldung hierfür sollte über die E-Mailadresse erfolgen. Alle Infos und Aktionen des Kreisjugendrings, der Sportjugend oder der Schützenjugend findet man jetzt auch bei Facebook und Co.
– Daniela Schäfer

    Am 1. Februar 2017  übergab der Landrat des Vogelsbergkreises, Manfred Görig, den Schlüssel zur neuen Geschäftsstelle des Sportkreises Vogelsberg an den 1. Vorsitzenden Werner Eifert und den 2. Vorsitzenden Günter Stiebig. Mit dabei war die Sachbearbeiterin für Sport, Frau Ammerschläger, die im gleichen Haus untergebracht ist. Dies gilt auch für die Amtsleiterin Sport, Renate Stiebing, die unmittelbar neben der Servicestelle ihr Büro hat. Damit ist gewährleistet, dass alle Fragen, die den Sport im Vogelsbergkreis betreffen, auf dem „kurzen Dienstweg von Tür zu Tür“ besprochen und teilweise auch entschieden werden können. Die Geschäftsstelle befindet sich in Alsfeld in der Färbergasse 2 neben dem dortigen Landratsamt.

Seit dem 1. Februar ist auch die ausgeschriebene Stelle der Servicemitarbeiterin besetzt. Mit Annegret Hamel besitzt nun der Sportkreis eine kompetente, sportlich engagierte und als Übungsleiterin im Mutter-Kind-Turnen auch in der Vereinspraxis erfahrene Mitarbeiterin, die montags und mittwochs von 09:00 – 12:00 Uhr per Telefon unter 06631 707 9815 erreichbar ist und sich freut, freitags von 14:00 – 18:00 Uhr als Ansprechpartner für die Vereine persönlich da zu sein.        (E.Mengel)

Hier ein Blick in die perfekt ausgestattete Servicestelle (Klick auf die Bilder – Vergrößerungen)

 

Das schöne Ambiente der vollbesetzten Aula der Sparkasse Oberhessen in Lauterbach war die Kulisse für die Sportlerehrung des vergangenen Jahres statt. Entsprechend der Ehrungs-Kriterien hatten 115 Sportler/Innen im Jahr 2016 die Bedingungen erfüllt.  Mit 48 Ehrungen aus den Sportarten Mountainbike, Skilanglauf, Trial und Laufsport war der TGV Schotten erneut der erfolgreichste Verein. Mit 19 Sportlerinnen, die teilweise auch die erfolgreichen Tischtennismannschaften  der Alexander von Humbold Schule in Lauterbach beim Landes- und Bundesfinale gestellt haben, war die TTG VB Herbstein/Lanzenhain der nächste Verein.

Die Ehrung wurde wieder in drei Blöcken durchgeführt, die vom Landrat des Vogelsberg-Kreises, Herr Manfred Görig, dem Vorstandsmitglied der Sparkasse Oberhessen Thomas Falk und dem Sportkreisvorsitzenden Werner Eifert vorgenommen wurde. Moderiert wurde der von einer Präsentation mit den Bildern und Leistungen der Sportler/Innen veranschaulichte Ehrungsreigen von den Vorstandsmitgliedern des Sportkreises Erwin Mengel und Günter Stiebig. Alle Geehrten erhielten eine Urkunde und als Geschenk eine mit Sportkreis-Emblem versehene Fleecedecke.

Gegenüber den vorangegangenen Ehrungen gab es einige Neuerungen. Vor der eigentlichen Ehrung wurden in einem Infoblock unter anderem die neue Geschäftsstelle des Sportkreises und die Service-Mitarbeiterin, Annegret Hamel, per Video vorgestellt sowie Hinweise auf die Sportkreis Web- und die Facebook-Seite gegeben. Auch die im letzten Jahr aktiv gewordenen Sportcoaches Frau Dr.Ute Lipp aus Grebenhain und Pedro Pozo Luque aus Schotten und Ausschnitte ihrer Arbeit wurden vorgestellt.

In Kurzvideos vor den persönlichen Ehrungen erfolgte ein Einblick in die Sportarten Skilanglauf, Mountainbike und Rhönradturnen.

Zwischen den einzelnen Ehrungsblöcken lockerte eine Hipp-Hopp-Tanzdarbietung der TGL Lauterbach und eine attraktive Turnshow der Turnerellas vom TV Fulda Horas das Programm auf. Ein besonderer Höhepunkt war die Vorstellung des zweifachen Olympiateilnehmers im Schießen, Julius Justus, zunächst in einem Video und dann in einem Interview. Ein kleines Wettschießen von ihm mit den Akteuren der Ehrungen, Landrat Manfred Görig, dem Vorstandsmitglied der Sparkasse Oberhessen, Thomas Falk, und dem Sportkreisvorsitzender Werner Eifert beendete diesen Programmteil.

Eine Einladung zu einem schmackhaften Oberhessisches Buffet und Getränke rundeten die gelungene Sportlerehrung ab.                            Erwin Mengel

Bilder zum freien Download:

https://www.flickr.com/photos/organize/?start_tab=one_set72157679405838372

JETZT bis zum 25. 03 anmelden:

Herzliche Einladung an alle Kinder und Jugendlichen der Sportvereine im Vogelsberg zu einem gemeinsamen Filmnachmittag am 01. April 2017 um 16 Uhr zu „Die Schöne und das Biest“ im Kinocenter Alsfeld für nur 5 Euro(Eintritt und Freigetränk)!!! Sei dabei!!! Anmeldung siehe Bild. 

Am 09. und 10.12.2016 fand die 2. Klausurtagung des Vorstandes des Sportkreis Vogelsberg in Herbstein statt. Eines der Themen der Klausurtagung war der Bezug der neuen Räume der Geschäftsstelle des Sportkreis Vogelsberg. Ab dem 01.01.2017 wird der Sportkreis seine Geschäftsräume mit im Gebäude des Vogelsbergkreises in der Färbergasse 2 in Alsfeld beziehen. Ein Entwurf des Mietvertrages über die zukünftigen Räumlichkeiten stellte Frau R. Stiebing dem Vorstand vor. (siehe Foto)

Für die Besetzung der Geschäftsstelle sucht der Sportkreis zum 01.02.2017 eine/n Sachbearbeiter/in für 10 Stunden (Aufstockung auf 15 Std. wird angestrebt).

Hauptthema war der Sportentwicklungsplan im Vogelsbergkreis. Dazu waren die beiden Sachbearbeiterinnen des Vogelsbergkreises Frau R. Stiebing und Frau E. Amerschläger eingeladen.  Der Geschäftsbereichsleiter Infrastruktur des Landessportbundes, Jens Prüller, erklärte die Unterstützung des Projektes, da der LSB einen Sportentwicklungsplan für die Zukunft für zwingend notwendig ansieht. Mit der, bereits seit Jahren angestrebten Erstellung eines Sportentwicklungsplanes kann nunmehr nach der Bewilligung der Förderung durch das Hessische Ministerium des Inneren im Rahmen der „Interkommunalen Zusammenarbeit“ als Musterprojekt für Hessen begonnen werden. Zu Beginn des neuen Jahres wird ein erstes Treffen von Vertretern der 18 Mitgliedskommunen des Vogelsbergkreises und 5 Vertretern aus dem Vorstand des Sportkreises stattfinden. Thema der ersten Treffen wird zunächst die Bestandserhebung und die Bedarfsentwicklung sein.

Am Samstag ging es zunächst um das Thema Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Dazu war seitens des LSB H der Geschäftsbereichsleiter, Ralf Wächter, gekommen. Eigentlich waren alle Sportredakteure der Regionalen Presse des großen Flächenkreises Vogelsberg eingeladen, doch nur Kai Kopf vom Lauterbacher Anzeiger war erschienen. Mit ihm und der sachkundigen Begleitung von Ralf Wächter wurden Anregungen für die zukünftige Öffentlichkeitsarbeit des Sportkreises Vogelsberg erarbeitet. So sollen – zumindest im Lauterbacher Anzeiger und im Kreisanzeiger (Raum Schotten) die Berichte des Sportkreises durch das Sportkreis-Logo deutlich erkennbar sein. Auch soll angestrebt werden, häufiger in der Presse zu erscheinen.

Durch die Erarbeitung des Sportentwicklungsplanes wird es ohnehin häufiger zu regionalen Treffen kommen und dabei werden auch die verschiedenen Zeitungsredaktionen mehr in die Arbeit des Sportkreises einbezogen werden. (Heidi Stein / Erwin Mengel)