Für die Region Vogelsberg zählt die mit über 300 Ausstellern und rund 30 000 Besuchern frequentierte dreitägige Herbstmesse zu den Höhepunkten im Programm  der Hessenhallen in Alsfeld. Natürlich war der Sportkreis Vogelsberg wieder dabei und lockte viele Besucher zu seinem neuen Messestand. Während im letzten Jahr am Sportkreistand mit dem Beginn der Flüchtlingswelle und der Belegung einiger Großsporthallen Diskussionen über die dadurch entstandenen Probleme für die viele Sportvereine aufkamen, waren diesmal die erfreulichen Fortschritte bei der Integration der Flüchtlinge ein positives Thema.

Erst kurz vorher fand in Lauterbach ein Regionaltreffen zusammen mit den Sportkreisen Fulda und Hünfeld statt,  bei dem viel Gutes über die Arbeit der neugeschaffenen Sportcoaches  berichtet wurde. Eine dabei entstandene von Hand gezeichnete große Collage zierte eine Messewand. Auf einem Großbildschirm gab eine aus rund 200 Bildern zusammengesetzte Dia-Show Einblicke in die erfolgreiche Arbeit der Sportvereine und der regionalen Spitzensportler/Innen.

An einem Fahrradergometer konnten die Besucher einerseits ihr eigenes Leistungsvermögen testen aber auch spürbar den Zusammenhang von körperlicher Arbeit und der Energie eines kleinen Stückchens Schokolade erfahren. Den wenigsten war bewusst, dass man mit dem Energiewert von 1 Tafel Schokolade einen ganzen Eimer (7 Liter) Wasser zum Kochen bringen kann. Auch im Hinblick auf den Body-Maß-Index  und vernünftige Ernährung wurden die Messebesucher Vorstandsmitgliedern des Sportkreises aufgeklärt.

Nebenbei nutzte der Sportkreis seinen Stand auch, um Bewerber/Innen für die neue Geschäftsstelle des Sportkreises zu suchen.

(Erwin Mengel 2. Vorsitzender)

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Wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer kreisweiten Sportentwicklung

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem  kreisweiten Prozess der Sportentwicklung ist getan: Der Vogelsbergkreis hat gemeinsam mit dem Sportkreis Vogelsberg eine Vereinbarung zur Bildung einer Kommunalen Arbeitsgemeinschaft unterzeichnet. Neben dem politischen Kreis und dem Sportkreis haben auch 18 der 19 Städte und Gemeinden im Vogelsbergkreis bereits beschlossen, im Sinne einer zielgerichteten Weiterentwicklung des kreisweiten Sportangebots künftig enger zusammen zu arbeiten.

Im Vogelsbergkreis gelingt es damit erstmals in Hessen, alle wichtigen Akteure, die für die Gestaltung der Rahmenbedingungen von Sportausübung verantwortlich zeichnen, an einen Tisch zu bringen. Das Land Hessen, in dessen Landesverfassung der Schutz und die Pflege des Sports als Staatsziel verankert ist, hat bereits signalisiert, diese Form kooperativer Planung unterschiedlicher Akteure innerhalb eines Landkreises als besonders empfehlenswertes Projekt interkommunaler Zusammenarbeit (IKZ) auch finanziell zu fördern. Auch der Landessportbund als Dachverband aller Sportvereine in Hessen begrüßt und unterstützt die Zusammenarbeit ausdrücklich. Sobald auch die Städte und Gemeinden die Vereinbarung unterzeichnet haben, kann der offizielle Antrag zur Förderung der Arbeitsgemeinschaft als IKZ-Projekt gestellt werden. Noch in diesem Jahr, so hofft der stellvertretende Vorsitzende des Sportkreises Erwin Mengel, wird dann der eigentliche Planungsprozess in Gang kommen.

In einem bereits vor einiger Zeit durchgeführten, vorbereitenden Workshop unter Beteiligung zahlreicher Akteure aus Vereinen und Kommunen wurde vereinbart, als ersten Schritt eine Bestandsaufnahme von Sportangeboten und Sportstätten sowie eine umfassende Bedarfsanalyse zu erstellen. Auf dieser Basis sollen dann gemeinsam Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Sportangebots im Kreis entwickelt werden. Der Landrat und die Vereinsvertreter versprechen sich davon auch, dass die vorhandenen knappen Mittel zukünftig noch besser im Sinne der Sporttreibenden eingesetzt und vor allem die ehrenamtlich organisierten Sportvereine damit nicht nur finanziell sondern auch in ihrer inhaltlichen Ausrichtung noch wirkungsvoller unterstützt werden können.

Schon seit vielen Jahren unterstützt der Vogelsbergkreis den Vereinssport vor allem durch die unentgeltliche Bereitstellung aller kreiseigenen Sporthallen und Übungsräume in den 38 Schulen des Kreises. Der Landesrechnungshof beziffert den Wert dieses Angebots auf über eine Million Euro jährlich und stellt die kostenlose Nutzung in der jüngsten vergleichenden Untersuchung erneut in Frage. Die neue Koalition aus CDU und SPD, so erklärt Landrat Manfred Görig, hat sich aber trotz erheblicher Sparzwänge darauf verständigt, den Vereinen auch zukünftig die kostenlose Nutzung der kreiseigenen Sportstätten zu ermöglichen. Darüber hinaus zahlt der Vogelsbergkreis aus seinen freiwilligen Mitteln auch in diesem Jahr wieder rund 140.000 Euro für die direkte Förderung der Jugendarbeit der Sportvereine und für notwendige Investitionen. „Die Sportvereine und die sportinteressierte Bevölkerung haben den Landkreis weiterhin als verlässlichen Partner an ihrer Seite, darauf können sie sich verlassen.“

Im Rahmen des Landesprogramms „Sport und Flüchtlinge“ sind im Herbst 2016 Regionaltreffen geplant. Gemeinsam mit den Sportkreisen, den Programmverantwortlichen in den Verwaltungen sowie den aktiven Sport-Coaches der am Programm teilnehmenden Städte und Gemeinden möchten wir einen Blick auf die bisher erfolgten Aktivitäten werfen, den Austausch untereinander anregen und einen Ausblick auf 2017 geben.

Zu den Treffen möchten wir neben den Programmverantwortlichen aus den Städten und Gemeinden sowie den jeweiligen Sport-Coaches auch Vertreter/innen der Sportvereine, kommunale Politiker/innen, weitere Netzwerkpartner aus der Flüchtlingshilfe sowie Flüchtlinge, die an den Sportangeboten teilnehmen, einladen.

In den Sportkreisen Fulda-Hünfeld und Vogelsberg findet das Regionaltreffen statt am: 13.10.2016, 18.30 – 21.30 Uhr in der Aula der Sparkasse Oberhessen 36341 Lauterbach Am Graben (Anfahrtsskizze in der Anlage).

Wir bitten die Sport-Coaches und Programmverantwortlichen in der Verwaltung ihre Netzwerkpartner vor Ort über diesen Termin zu informieren und herzlich einzuladen. Aus den Landkreisen Fulda-Hünfeld und Vogelsberg nehmen bisher 13 Städte und Gemeinden mit 17 Sport-Coaches am Landesprogramm teil.

Pro Stadt/Gemeinde können jeweils bis maximal 7 Personen teilnehmen.

Wir bitten um Rückmeldung, wer alles an dem Regionaltreffen teilnimmt an: Sport-Coach@sportjugend-hessen.de. Bitte verwenden Sie das Anmeldeformular.

Weiterhin bitten wir die Sport-Coaches, ihre wertvolle Arbeit auf dem Regionaltreffen vorzustellen. Dies kann in Form eines Posters oder eines Kurz-Vortrags geschehen. Um die Präsentationen aufeinander abzustimmen, werden wir auf die Sport-Coaches zukommen.

Ablauf

18.30 Uhr Begrüßung durch Sportkreis, Sportjugend, ggf. Landrat, Bürgermeister

18.45 Uhr Zwischenfazit Landesprogramm (Sportjugend)

19.00 Uhr Präsentation Aktivitäten, good practice (Sport-Coaches)

19.45 Uhr Pause

20.00 Uhr Erfahrungsaustausch in Funktionsgruppen an Stehtischen

20.30 Uhr Interview von je einem/einer Vertreter/in der Funktionsgruppen

21.00 Uhr Ausblick 2017 (Sportjugend)

21.15 Uhr Angebot offener Austausch

21.30 Uhr Ende

Weitere Informationen, Anfahrtskizze und Anmeldeformular finden Sie unter diesen Links:

anmeldung-regionaltreffen-landesprogramm-sport-und-fluechtlinge

informationen-zum-regionaltreffen-sportkreise-fulda-huenfeld-u-vogelsberg-13-10-2016

lauterbach-aula-spark-oh-anfahrt

Hallo Leute
der Kreisjugendring und die Sportkreisjugend Vogelsberg veranstalten am Sonntag
den 02.Oktober.2016 eine Fahrt in das Abenteuerland Fort Fun.
Zu dieser Fahrt laden wir alle Jugendliche und Betreuer recht herzlich ein.
Die Vereinsanmeldung muss bis Spätestens am 24.September.2016 bei uns vorliegen.
Anmeldung an schützenjugend-alsfeld@gmx.de
Der Unkostenbeitrag beträgt 30,00 € und muss bis Spätestens 25.Oktober auf das
Konto des Kreisjugendrings Vogelsberg mit dem Vermerk Fort Fun eingezahlte werden.
SK Oberhessen IBAN: DE 09 518 500 79 0337 013 120; BIC : HELADEF1FRI
Sollten sich mehr als 50 Personen zu dieser Fahrt anmelden wird nach dem Eingang der
Anmeldung die ersten 50 Personen berücksichtigt.
Für weitere Informationen stehen wir Euch gerne zur Verfügung.
Ansprechpartner: Klaus Schröder Stefan Rinke
Tel.: 0170/3283928 0171/3110140
Fax: 06636/8542
Mit der Hoffnung auf eine zahlreiche Beteiligung verbleiben wir
mit Grüßen
Euer Jugendvorstand
Wichtig :
Für die Anmeldung benötigen wir „nur“ die Teilnehmerzahlen und das Alter.
Die Anmeldung der Jugendlichen und sowie die Betreuung und
Aufsichtspflicht muss über die teilnehmenden Vereine sichergestellt sein.

Der Landessportbund möchte sich bei allen Sportvereinen bedanken
Zwei Flanierkarten zum Preis von einer
Mit einer Dankeschön-Aktion lädt der Landessportbund Hessen e.V. (lsb h) die
Mitglieder seiner Sportvereine zur Olympischen Ballnacht ins Kurhaus Wiesbaden
ein. Beim Kauf einer Flanierkarte (Preis 35 Euro) ist die zweite Karte kostenlos.
„Wir wollen uns mit dieser Aktion für das vielfältige Engagement unserer Vereine
bedanken“, so lsb h-Präsident Dr. Rolf Müller.
Die Olympische Ballnacht findet am Samstag, dem 8. Oktober statt und steht
unter dem Motto „Sport grenzenlos“. Die Wahl zu Hessens Sportlern des Jahres,
Akrobatik, Tanz, Disco, und eine Tombola gehören zu den Programmpunkten.
Karten kann man bis zum 25. September unter www.olympische-ballnacht.de bestellen.
Hier gibt es auch noch ein Kontingent an Saal- und Rang-Galerie-Karten.

 

Link zur Kartenbestellung:
http://www.olympische-ballnacht.de/21-aktion-fuer-vereine/

Die Aufgabenbereiche des Sportkreises Vogelsberg sind vielschichtig. Neben dem ständigen Wirken für die Vereine als Helfer  und Berater – sei es bei Anträgen für Baumaßnahmen, Übungsleiterausbildung oder –bezuschussung, bei Projekten von Vereinen mit Schulen – hat das Thema „Flüchtlingshilfe“ in letzter Zeit einen hohen Stellenwert eingenommen. „Integration durch Sport“ lautet das Motto, das der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) propagiert hat und nun über die Sportverbände und Sportkreise umgesetzt wird. Allein in Hessen gibt es mittlerweile über 300 Sportcoaches, die in den Städten und Kommunen mit mehr als 40 Flüchtlingen aktiv für diese Sache arbeiten. Im Vogelsbergkreis gibt es insgesamt 7 Sportcoaches in den Städten Alsfeld, Gemünden, Herbstein, Lauterbach und Schotten. Sie haben die Aufgabe,  als Mittler zwischen den Flüchtlingen und der örtlichen Vereinen zu wirken und dabei Angebote der Vereine zu finden, die für Flüchtlinge geeignet sind. Für diese Arbeit stehen den einzelnen Sportcoaches auch Gelder vom Hess. Innenministerium zur Verfügung, die bei den betreffenden Kommunen verwaltet werden und in erster Linie dazu dienen, Material für die Sportangebote der Vereine oder aber auch Fahrdienste, Dolmetscher usw. anzuschaffen bzw. zu finanzieren.

Die Sportcoaches haben eine Kurzausbildung absolviert, in der sie eine Basisqualifikation durch die Sportjugend Hessen erlangt haben. Hierbei wurden sie unter anderem in Themen wie Informationen zu Flucht und Asyl, Stärken und Grenzen der Vereine, Versicherungsfragen sowie Aufgaben der Sportcoaches geschult.

Neben den Sportcoaches vor Ort gibt es mittlerweile auch noch eine übergeordnete Stelle, die der Stützpunktkoordinatoren die in den einzelnen Sportkreisen installiert werden sollen welche die Aufgaben haben, die Arbeit der Sportcoaches in den Kommunen zu unterstützten, gelegentliche Treffen für einen Erfahrungsaustausch durchzuführen oder auch regionale Veranstaltungen für die Flüchtlinge mit sportlichen Inhalten zu organisieren. Für diese Aufgaben steht auch den Stützpunktkoordinatoren ein Etat zur Verfügung, der beim Sportkreis verwaltet wird.  Für den Sportkreis Vogelsberg war kürzlich der 2. Vorsitzende und für den Aufgabenbereich Integration zuständige Alsfelder Günter Stiebig zu einer Schulung in Wetzlar. Dort hat er – ähnlich wie die Sportcoaches – eine umfangreiche Basisqualifikation  erhalten und wird damit die fruchtbare Arbeit auf diesen Gebiet im Vogelsbergkreis steuern. Zu seiner ersten größeren Aufgabe wird am 13. Oktober die Mitorganisation eines Regionaltreffens für alle auf diesem Sektor arbeitenden Sportcoaches und andere im Flüchtlingsnetzwerk tätige Personen aus den Sportkreisen Fulda-Hünfeld und Vogelsberg sein.  (Erwin Mengel)

Links zu den Bildern:
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Mitarbeiter gewinnen, qualifizieren, motivieren und längerfristig binden- wie dies funktioniert, finden Sie unter der folgenden PDF oder Word- Datei!

 

13.07.2016 – Der Schützenverein 1923 Ober-Breidenbach aus Hessen ist mit dem „Grünen Band“ des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) ausgezeichnet worden. Der DOSB verleiht gemeinsam mit der Commerzbank bereits im 30. Jahr in Folge das „Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“. Mit der Auszeichnung, die vorbildliche, nachhaltige und konsequente Nachwuchsarbeit fördert, ist eine Förderprämie von je 5.000 Euro verbunden.

Das „Grüne Band“ belohnt konsequente Nachwuchsarbeit im Leistungssport, unabhängig von der Vereinsgröße oder der Popularität der Sportart. Für das „Grüne Band“ können sich Vereine oder einzelne Abteilungen bis Ende März jeden Jahres bei ihren Spitzenverbänden bewerben. Die Bewertungskriterien ergeben sich aus dem Nachwuchsleistungssportkonzept des DOSB und schließen unter anderem die Trainersituation, die Zusammenarbeit mit Institutionen wie Schulen oder Olympiastützpunkten sowie pädagogische Aspekte der Leistungsförderung mit ein.

„Die Konzepte der diesjährigen Preisträger sind auf einem sehr hohen Niveau. Die Entwicklung seit Beginn der Initiative zeigt, dass in der Nachwuchsförderung unserer Vereine unglaublich viel Potenzial steckt und wir auch künftig noch viele wertvolle und zukunftsweisende Ansätze zur Talentsuche und –förderung erwarten dürfen“, so Michael Vesper, Jurymitglied des „Grünen Bandes“ und Vorstandsvorsitzender des DOSB.

Im Herbst werden die Trophäen und der Scheck über 5.000 Euro Förderprämie bei Veranstaltungen in ganz Deutschland offiziell an die Vereine überreicht. Das Highlight bildet die Jubiläumsveranstaltung am 4. Oktober in Berlin, bei der die Erfolgsgeschichte des „Grünen Bandes“ mit ihren aktuellen und ehemaligen Preisträgern im Fokus stehen wird.

Neu mit dabei in diesem Jahr: Die drei Sonderpreisträger, die sich besonders in den Bereichen Nachhaltigkeit, soziales Engagement und internationale Erfolge engagieren. Diese Auszeichnungen werden anlässlich des Jubiläums an drei in den vergangenen 30 Jahren prämierte Vereine vergeben. Als Anerkennung ihres jahrelangen, herausragenden Engagements dürfen sich die Vereine ebenfalls über eine Förderprämie von jeweils 5.000 Euro freuen.

 

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Idee des neuen Sportcoachs, Pedro Pozo-Luque, kam sehr gut an.

70 – 80 Personen (Flüchtlinge, aber auch etliche Schottener) folgten der Einladung, die in den verschiedenen Sprachen verteilt worden waren.  Jung und Alt genoss das gut und schmackhaft aufgebaute Buffet (gegrilltes Lammfleisch dazu Reis, Pommes und Salate + süßer Nachtisch mit orientalischen Spezialitäten und „deutschem Riwwelkuchen“ .

Ab 21:00 h Fußballspiel Deutschland-Frankreich  auf Großleinwand. Natürlich hielten  alle Flüchtlinge zur deutschen Mannschaft und litten mit bei der Niederlage.

Demnächst werden in Kooperation mit dem Sportkreis Vogelsberg und der Stadt Schotten die Sportvereine der Großgemeinde eingeladen, um weitere Integrationsmöglichkeiten durch Sport

auszuloten.  (Erwin Mengel – 2.Vors. SPK Vogelsberg

Wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer kreisweiten Sportentwicklung

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem  kreisweiten Prozess der Sportentwicklung ist getan: Der Vogelsbergkreis hat gemeinsam mit dem Sportkreis Vogelsberg eine Vereinbarung zur Bildung einer Kommunalen Arbeitsgemeinschaft unterzeichnet. Neben dem politischen Kreis und dem Sportkreis haben auch 18 der 19 Städte und Gemeinden im Vogelsbergkreis bereits beschlossen, im Sinne einer zielgerichteten Weiterentwicklung des kreisweiten Sportangebots künftig enger zusammen zu arbeiten.

Im Vogelsbergkreis gelingt es damit erstmals in Hessen, alle wichtigen Akteure, die für die Gestaltung der Rahmenbedingungen von Sportausübung verantwortlich zeichnen, an einen Tisch zu bringen. Das Land Hessen, in dessen Landesverfassung der Schutz und die Pflege des Sports als Staatsziel verankert ist, hat bereits signalisiert, diese Form kooperativer Planung unterschiedlicher Akteure innerhalb eines Landkreises als besonders empfehlenswertes Projekt interkommunaler Zusammenarbeit (IKZ) auch finanziell zu fördern. Auch der Landessportbund als Dachverband aller Sportvereine in Hessen begrüßt und unterstützt die Zusammenarbeit ausdrücklich. Sobald auch die Städte und Gemeinden die Vereinbarung unterzeichnet haben, kann der offizielle Antrag zur Förderung der Arbeitsgemeinschaft als IKZ-Projekt gestellt werden. Noch in diesem Jahr, so hofft der stellvertretende Vorsitzende des Sportkreises Erwin Mengel, wird dann der eigentliche Planungsprozess in Gang kommen.

In einem bereits vor einiger Zeit durchgeführten, vorbereitenden Workshop unter Beteiligung zahlreicher Akteure aus Vereinen und Kommunen wurde vereinbart, als ersten Schritt eine Bestandsaufnahme von Sportangeboten und Sportstätten sowie eine umfassende Bedarfsanalyse zu erstellen. Auf dieser Basis sollen dann gemeinsam Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Sportangebots im Kreis entwickelt werden. Der Landrat und die Vereinsvertreter versprechen sich davon auch, dass die vorhandenen knappen Mittel zukünftig noch besser im Sinne der Sporttreibenden eingesetzt und vor allem die ehrenamtlich organisierten Sportvereine damit nicht nur finanziell sondern auch in ihrer inhaltlichen Ausrichtung noch wirkungsvoller unterstützt werden können.

Schon seit vielen Jahren unterstützt der Vogelsbergkreis den Vereinssport vor allem durch die unentgeltliche Bereitstellung aller kreiseigenen Sporthallen und Übungsräume in den 38 Schulen des Kreises. Der Landesrechnungshof beziffert den Wert dieses Angebots auf über eine Million Euro jährlich und stellt die kostenlose Nutzung in der jüngsten vergleichenden Untersuchung erneut in Frage. Die neue Koalition aus CDU und SPD, so erklärt Landrat Manfred Görig, hat sich aber trotz erheblicher Sparzwänge darauf verständigt, den Vereinen auch zukünftig die kostenlose Nutzung der kreiseigenen Sportstätten zu ermöglichen. Darüber hinaus zahlt der Vogelsbergkreis aus seinen freiwilligen Mitteln auch in diesem Jahr wieder rund 140.000 Euro für die direkte Förderung der Jugendarbeit der Sportvereine und für notwendige Investitionen. „Die Sportvereine und die sportinteressierte Bevölkerung haben den Landkreis weiterhin als verlässlichen Partner an ihrer Seite, darauf können sie sich verlassen.“

Quelle: https://www.vogelsbergkreis.de/Ansicht.1066.0.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=5055&cHash=578f8ede2350daa29351a2016033ca06